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Wenn ich an eine Projektwoche denke...

Wenn ich als Lehrerin an Projektwochen denke, dann bin ich mir immer etwas unsicher, wie diese Zeit wird. Sind die SchülerInnen motiviert? Ist das Programm, welches wir ausgearbeitet haben, passend? Finden die externen Veranstalter einen guten Draht zu unseren SchülerInnen? Wie wird die Präsentation am Ende werden?

Für den Januar waren gleich 2 Wochen geplant, und zwar zu unserer uns selbstgestellten Aufgabe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu sein. Nach dem wir 100 neue SchülerInnen in den 7. Klassen haben, ist es uns wichtig, mit ihnen darüber zu sprechen, die Meinung der neuen SchülerInnen zu hören und sie zu fragen, ob sie unsere Schulausrichtung aktiv unterstützen möchten.
Meine Unsicherheit war natürlich völlig unbegründet: Durch das abwechslungsreiche Programm, gute externe Veranstalter und auch durchaus motivierte SchülerInnen der 7. Klassen konnten wir 2 intensive Wochen miteinander erleben, in denen jeder, Lehrer wie Schüler, viel lernen konnte: ob in der Alten Försterei, wo wir uns über das Thema „Homophobie“ unterhielten, bei Gesprächen über Partizipation mit Mitarbeitern aus dem „Café Köpenick“ oder bei verschiedenen Workshops vom afrikanischen Kochen bis hin zur Gestaltung eines Graffitis zum Thema „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Alles in allem bin ich sehr froh über die 2 Projektwochen, in denen ich meine 7. Klasse noch einmal ganz neu kennenlernen und einen Prozess begleiten durfte, bei dem sich ihr Horizont erweitert hat! Und ich muss gestehen, dass ich vor Stolz bei der Präsentation am Ende dieser Projektarbeit Tränen in den Augen hatte!

Danke an alle, die diese tollen 2 Wochen vorbereitet, durchdacht und durchgeführt haben!

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